Uwe Thierbach -<br>Betriebliche Altersvorsorge & Finanzberatung

H"ohere Riester-Grundzulage und Steueranreize – das sind nur zwei von vielen Verbesserungen bei der Betriebsrente. Der Bundestag brachte im parlamentarischen Verfahren weitere Verbesserungen für Besch"aftigte ein. Die Betriebsrente ist die "alteste Zusatzversorgung im Alter. Etwa 30 Prozent der heutigen Rentnerinnen und Rentner beziehen sie neben ihrer gesetzlichen Rente. Unter den Besch"aftigten sorgen rund 57 Prozent betrieblich vor. Allerdings ist diese Art der Altersvorsorge in kleinen Unternehmen sowie bei Besch"aftigten mit niedrigem Einkommen noch nicht ausreichend verbreitet.

Das soll mit dem Betriebsrentenst"arkungsgesetz anders werden. Für Unternehmen wird es attraktiver, eine Betriebsrente anzubieten. Auch steuerliche Anreize sind in dem neuen Gesetz enthalten. Schliesslich wird es bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Freibetr"age geben.

Betriebsrente in kleinen und mittleren Unternehmen

Ob ein Betrieb betriebliche Altersvorsorge anbietet, h"angt bislang oftmals von seiner Gr"osse ab. Dabei gilt: Je gr"osser der Betrieb ist, desto wahrscheinlicher wird das Angebot einer Betriebsrente. Kleine und mittlere Unternehmen k"onnen und wollen den Aufwand für deren Aufbau oft nicht betreiben. Deshalb fehlt es in diesem Bereich h"aufiger an Angeboten und somit an einem h"oheren Versorgungsniveau im Alter.

Das Sozialpartnermodell

Der Weg zur Betriebsrente wird nun vereinfacht. Als Kern des Betriebsrentenst"arkungsgesetzes bezeichnete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bei der ersten Lesung des Gesetzes im Bundestag am 10. Januar 2017 deshalb das vorgesehene Sozialpartnermodell. Gewerkschaften und Arbeitgeber sollen die M"oglichkeit haben, Betriebsrenten erstmals ohne die Haftung von Arbeitgebern vereinbaren zu k"onnen.

Die Arbeitgeber sollen sich dafür im Gegenzug an der Absicherung der Zielrente mit Sicherungsbeitr"agen beteiligen. Das Ganze geschieht innerhalb von Tarifvertr"agen. Nahles: "Wir haben auf Garantien und Mindestleistungen verzichtet, weil das bisher der Haupthemmschuh war", in kleineren Unternehmen Betriebsrenten anzubieten. Das Tarifpartnermodell stelle Vereinbarungen im Sinne von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sicher.

Die Sozialpartner k"onnen so viel einfacher neue Betriebsrentensysteme für ganze Branchen aufbauen. Nichttarifgebundene Arbeitgeber und Besch"aftigte k"onnen vereinbaren, dass die einschl"agigen Tarifvertr"age auch für sie gelten sollen.

Nicht ohne Kontrolle

Die Betriebsrente wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Dafür gibt es neue Aufsichtsvorschriften.

Direkter Steuerzuschuss von 30 Prozent

Gerade für Geringverdiener ist wichtig, dass sich ihre Arbeitgeber an der betrieblichen Altersvorsorge beteiligen. Nur so kann ein angemessener Versorgungsanspruch aufgebaut werden. Arbeitgeber erhalten deshalb einen direkten Steuerzuschuss von 30 Prozent, wenn sie Besch"aftigten mit weniger als 2.200 Euro brutto eine Betriebsrente anbieten. Sie müssen dazu Beitr"age zahlen – zwischen 240 Euro bis 480 Euro j"ahrlich.

Zudem soll der Rahmen für steuerfreie Zahlungen in betriebliche Versorgungseinrichtungen auf bis zu acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung angehoben werden. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung liegt im Jahr 2017 bei 6.350 Euro Monatsverdienst.

Riester-gef"orderte Betriebsrenten beitragsfrei

In der betrieblichen Altersversorgung gibt es auch die M"oglichkeit, eine Riester-F"orderung in Anspruch zu nehmen. Solche Betriebsrenten sind ab 1. Januar 2018 in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei. Dadurch wird vermieden, dass doppelt Beitr"age zu zahlen sind.

Mehr Riester-Grundzulage

Die Grundzulage für Riester-Sparer wird von 154 Euro pro Jahr auf 175 Euro pro Jahr erh"oht. Seit 2002 besteht die M"oglichkeit, mit staatlicher F"orderung eine zus"atzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge aufzubauen. Besch"aftigte mit niedrigen Einkommen und mit Kindern erreichen durch die staatlichen Zulagen besonders hohe F"orderquoten auf die von ihnen eingezahlten Beitr"age. Sie werden auf diesem Wege gezielt beim Aufbau einer zus"atzlichen Altersvorsorge unterstützt.

Rund 60 Prozent der Empf"angerinnen und Empf"anger der Riester-Zulagen haben ein Jahreseinkommen von unter 30.000 Euro. Gerade Frauen profitieren über die Kinderzulagen in vielen F"allen besonders von der Riester-Rente. Die F"orderung über die Zulagen hat sich bew"ahrt und unterstützt den Aufbau einer privaten Altersvorsorge dort, wo sie besonders gebraucht wird. Deswegen soll die Grundzulage mit dem Betriebsrentenst"arkungsgesetz angehoben werden. Das kommt vor allem den Riester-Sparern mit geringen Einkommen zugute.

Zusatzrenten bis 208 Euro bei Grundsicherung anrechnungsfrei

Freiwillige Altersvorsorge soll sich in jedem Fall lohnen. Wer eine kleine Rente bezieht und daneben Grundsicherung, für den bleiben freiwillige Zusatzrenten ab 2018 bis 208 Euro anrechnungsfrei. Das gilt für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie bei der erg"anzenden Hilfe zum Lebensunterhalt in der Kriegsopferfürsorge.

Immer gut informiert

Wer eine Betriebsrente abschliessen will, braucht alle wichtigen Informationen zur jeweiligen L"osung. Von offizieller Seite wird auch die Deutsche Rentenversicherung als neutrale Stelle genannt. Objektiv und unabh"angig über die M"oglichkeiten bei der betrieblichen Altersvorsorge informieren wir Sie gerne.

Das Betriebsrentenst"arkungsgesetz wurde am 1. Juni 2017 im Bundestag verabschiedet. Am 7. Juli 2017 stimmte der Bundesrat zu. Zum 1. Januar 2018 trat es in Kraft.

Mit dem Zweiten Pflegest"arkungsgesetz (PSG II) wurde im Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit verbunden ein neues Begutachtungsinstrument zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit eingeführt.

Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit k"orperlichen Einschr"ankungen einerseits und mit kognitiven und psychischen Einschr"ankungen (insbesondere Demenzkranke) andererseits wird dadurch wegfallen.

Im Zentrum des neuen Begriffs stehen der pflegebedürftige Mensch, seine Selbst"andigkeit und seine F"ahigkeiten, unabh"angig davon ob er wegen k"orperlichen, kognitiven oder psychischen Beeintr"achtigungen auf die Unterstützung durch Andere angewiesen ist. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt.

Statt drei Pflegestufen gibt es seit Anfang 2017 fünf Pflegegrade. Diese bilden den Unterstützungsbedarf eines Menschen besser als bislang ab. Für die Pflegebedürftigkeit ist der Grad der Selbst"andigkeit eines Menschen ausschlaggebend und damit verbunden die Frage: Was kann er oder sie noch alleine und wo ben"otigt er oder sie Unterstützung?

Je nachdem in welchem Ausmass die Selbst"andigkeit oder die F"ahigkeiten eines Menschen beeintr"achtigt sind ergibt sich einer der fünf Pflegegrade. Diese bilden die Bandbreite von Pflegebedürftigkeit ab: Von geringer Beeintr"achtigung der Selbst"andigkeit oder der F"ahigkeiten (Pflegegrad 1) bis hin zu schwersten Beeintr"achtigung der Selbst"andigkeit oder der F"ahigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad 5).

pflegegrade

Eine Beschreibung der Pflegegrade finden Sie hier.

Für die Berechnung eines individuellen Pflegegrades w"ahlen Sie diese Seite.

Spendiert der Chef statt einer Gehaltserh"ohung eine Kinderbetreuung, den Opernbesuch oder das neue Smartphone inklusive Vertrag, dann bleibt oft viel mehr Netto vom Brutto. Auch für den Arbeitgeber lohnt es sich, wenn Angestellte statt nach mehr Geld einfach nach Ersatzleistungen fragen – denn es kostet ihn fast nichts.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, gr"ossere die Motivation. Wenn Unternehmen für ihre Mitarbeiter nach Pr"asenten suchen, gibt es attraktive Varianten. Neben dem bekannten Tankgutschein im Wert von 44 Euro k"onnen die Unternehmenschefs ihren Mitarbeitern weitere steuer- und sozialabgabenfreie Bonifikationen schenken, und das nicht nur zur Urlaubs- oder Weihnachtszeit, sondern jeden Monat als Motivationsspritze.

Das ganze Berufsleben hindurch k"onnen Chefs ihren Mitarbeitern Extras bieten, von denen beide profitieren. Denn richtig gemacht, verzichtet der Staat sogar auf seinen Anteil, seien es Steuern oder Abgaben.

Ja, das gibt es wirklich noch. Schon 44 Euro monatlich machen pro Jahr ein Plus von 528 Euro aus, netto. Und mit weiteren Extras ist noch mehr drin. Steuerfrei übernehmen darf der Chef etwa die Kosten für Kinderbetreuung, Computerausstattung, Weiterbildungskurse oder für eine Unterstützung in einem Notfall.

Der Clou: "W"ahrend von einer Lohnerh"ohung h"aufig nur die H"alfte beim Mitarbeiter ankommt, steht ihm manches Extra ungeschm"alert zur Verfügung“, best"atigt Andreas Frericks, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Ecovis in Berlin. Die Variante ist nicht nur für Spitzenverdiener mit hohem Steuersatz interessant. "Sie bringt definitiv allen Arbeitnehmern Vorteile“, so Frericks.

Nach der erneuten Zinssenkung auf 0,15 Prozent der Europ"aischen Zentralbank am 05.06.2014 wird es noch schwieriger, gewinnbringend zu sparen. Wie Anleger dennoch Geld für ihre Altersvorsorge zurücklegen k"onnen, erkl"art der Finanzexperte Uwe Thierbach in einem pers"onlichen Gespr"ach.

Zusatzleistungen

Allein auf die gesetzliche Rente setzen? Das kann schon l"angst keiner mehr, wenn er den Ruhestand m"oglichst unbeschwert geniessen will. Wer finanzielle Sorgen vermeiden m"ochte, muss zus"atzlich privat ein Kapitalpolster aufbauen.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn wer auf die herk"ommlichen Vorsorgemethoden setzt, kann kaum noch Rendite erwirtschaften. Sparbuch und Tagesgeld bieten Zinsen, die meist nicht einmal die Inflation ausgleichen.

Und auch an der so beliebten Lebensversicherung geht das Zinstief nicht unbemerkt vorbei. Für die Anbieter wird es immer schwieriger, die in der Vergangenheit in Aussicht gestellte Rendite zu erwirtschaften. Im kommenden Jahr sinkt der gesetzliche H"ochstrechnungszins,den die Versicherungsgesellschaften als garantiert angeben dürfen, auf den Tiefstand von 1,25 Prozent.

Hey Boss ich brauch mehr Geld

Mehr Netto vom Brutto

Hausrat

Die Kosten für Wohnungseinbrüche steigen auf ein Rekordniveau. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat den Einbruch-Report 2015 ver"offentlicht. 2014 haben die Hausratversicherer in Deutschland 490 Mio. EUR für Wohnungseinbrüche geleistet – 10 Mio. EUR mehr als im Vorjahr. Damit wurde ein Rekordhoch erreicht. Die Sch"aden haben in den vergangenen 5 Jahren um 35 Prozent zugenommen. Die durchschnittliche Schadensh"ohe betr"agt 3.250 EUR. Das sind 1.000 EUR mehr als noch vor 10 Jahren.

Neben dem erlittenen materiellen Schaden geht durch das gewaltsame Eindringen in die Privatsph"are der eigenen vier W"ande das Sicherheitsgefühl verloren. Nach diesem schockausl"osenden Eingriff in die Privatsph"are leiden die Opfer nicht selten unter psychischen Folgen wie Panikattacken und Schlaflosigkeit. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass Einbrüche meist nachts geschehen, sind die Langfinger am h"aufigsten zwischen 10 und 18 Uhr aktiv.

Fast die H"alfte aller Einbrüche eines Jahres passieren zwischen Oktober und Januar. Rund jede sechste Tat wurde im Dezember verübt.

Besonders hoch ist das Einbruchsrisiko in Einfamilienh"ausern sowie in Erdgeschosswohnungen von Mehrfamilienh"ausern. In Einfamilienh"ausern wird zum Grossteil über eine Fenstertür oder ein normales Fenster eingebrochen (jeweils über 40 Prozent), in Mehrfamilienh"ausern verschaffen sich die Einbrecher meist Zugang über die Eingangstür.

Der GDV hat den Einbruch-Report 2015 ver"offentlicht, der die zentralen Ergebnisse der Studie des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e. V.
"Wohnungseinbruch: Tat und Folgen“ zusammenfasst.
Link: www.k-einbruch.de

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Verfügungen und Vollmachten

Verfügungen & Vollmachten

Jeder kann durch Krankheit oder Unfall in die Lage kommen, wichtige Dinge des bisherigen Lebens nicht mehr eigenverantwortlich und selbstbestimmend regeln zu k"onnen. In diesem Fall wird ein anderer über das >>Ob<< und >>Wie<< bzgl. Ihrer pers"onlichen Angelegenheiten entscheiden. Das betrifft medizinische Massnahmen genauso wie Verm"ogensangelegenheiten oder Handlungen im gesch"aftlichen Bereich.

Sie k"onnen Ihr Leben auch in solchen F"allen in der Hand behalten, wenn Sie Ihren eigenen Willen rechtzeitig deutlich machen. In einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung oder Patientenverfügung.

Patientenverfügung

In der Patientenverfügung legen Sie schriftlich fest, ob und wie Sie in bestimmten Situationen "arztlich behandelt werden m"ochten. Zum Beispiel nach einem Unfall, wenn Sie für einen gewissen Zeitraum entscheidungsunf"ahig sind, dann gilt trotzdem das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Die "Arzte sind grunds"atzlich an Ihren Willen gebunden und richten sich danach, welche lebenserhaltenden oder lebensverl"angernden Massnahmen für Sie getroffen werden.

Wenn Sie Ihr Verm"ogen absichern wollen und Sie sich Gedanken über Ihre Zukunft machen, gibt es bei der Entscheidung zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung kein Entweder Oder. Denn die eine ersetzt nicht die andere. Sichern Sie die Rechtsverbindlichkeit Ihrer Vorsorgevollmacht und Ihrer Patientenverfügung durch umfassende kompetente Beratung und Beurkundung aus einer Hand ab.

Vorsorgevollmacht

Wer seine Angelegenheiten nicht mehr ganz oder nur noch teilweise selbst regeln kann, erh"alt einen gerichtlich bestellten Betreuer. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es derjenige ist, der wirklich ganz in Ihrem Sinn entscheidet und handelt, dann k"onnen Sie mit einer Vorsorgevollmacht eine solche Betreuung verhindern. Denn damit bevollm"achtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, an Ihrer Stelle und ohne Einschalten eines Gerichts zu handeln. Fakt ist, dass Ihre Familienangeh"orige Sie bei rechtsverbindlichen Erkl"arungen und Entscheidungen nicht automatisch vertreten dürfen. Damit kommt bereits jeder Vollj"ahrige in die Lage, zu bestimmen, welche vertrauliche Person ihn bei pers"onlichen und Verm"ogensangelegenheiten vertreten darf.

Betreuungsverfügung

Ohne rechtswirksame Vorsorgevollmacht kommt es im Bedarfsfall zur Bestellung eines Betreuers von Amtswegen, den das Gericht grunds"atzlich selbst ausw"ahlt. Wenn Sie sich lieber auf jemanden Ihres Vertrauens verlassen wollen, k"onnen Sie mit einer Betreuungsverfügung einen eigenen Betreuer festlegen. Sollten keine wichtigen Gründe gegen diese Person sprechen, wird sich das Gericht an den Vorschlag halten. Definieren Sie auch Ihre Wünsche und Gewohnheiten in dieser Verfügung, wie Ihre Betreuung ausgeführt werden soll.

Weiterführende Information sind hier.

Selbst ausl"andische Konzerne haben für ihre deutsche Belegschaft inzwischen die steuerlichen Vorteile eines Nebenleistungspakets entdeckt. So liegt es dem Kosmetikkonzern L’Oréal am Herzen, dass seine Mitarbeiter sich pflegen. Was also ist einfacher, als im hauseigenen Personalverkauf kr"aftig Preise zu reduzieren? Bei Waren, die L’Oréal auch an Dritte verkauft, sind die Rabatte bis zu einer H"ohe von 1.080 Euro j"ahrlich steuer- und sozialabgabenfrei. Auch der Mobilfunkanbieter Ericsson aus Schweden stellt seinen Mitarbeitern eine Vielzahl von Extras zur Auswahl.

Die Krux bei jeder Gehaltserh"ohung ist, dass mit ihr auch die Steuer- und Abgabenlast steigt – für Arbeitnehmer wie auch für Arbeitgeber. Besch"aftigte klettern wegen der sogenannten kalten Progression nach einer Lohnspritze auf der Steuertarifleiter nach oben und müssen dann einen h"oheren Prozentsatz ihres Einkommens an den Fiskus abliefern. Im Extremfall kann das sogar dazu führen, dass Arbeitnehmer nach einer Lohnerh"ohung weniger im Portemonnaie haben.

Was also ist zu tun? Müssen die Sparer an der B"orse einsteigen, oder sind Fonds die richtige L"osung? Und wie kann ich eigentlich meine Rentenlücke ermitteln? Wichtige Ratschl"age zu diesen und "ahnlichen Fragen gibt es bei einem qualifizierten, unabh"angigen Finanz- und Versicherungsmakler.

Altersvorsorge

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista.

Kroatien

Kroatien erstreckt sich im Nordwesten von den "ostlichen Ausl"aufern der Alpen bis an die Donau im Osten. Im Süden wird der Balkanstaat Kroatien von der Adria begrenzt. In den Gebirgsregionen k"onnen sogar noch mit etwas Glück Raubtiere wie Braunb"aren, Luchse oder W"olfe gesichtet werden. Auf den h"ochsten Berggipfeln liegt Schnee und an den Küstenlinien dominiert ein mediterranes Klima mit vielen Sonnentagen.

Wirtschaftliche Darstellung:

In den letzten Jahren wurden in Kroatien von Seiten der St"adte und Gemeinden zahlreiche spezielle Freihandelszonen bzw. Unternehmenszonen eingerichtet, die von der Regierung subventioniert werden und gleichermassen in- und ausl"andischen Unternehmen und Investoren besondere Standortvorteile (komplette Infrastruktur) und Steuererleichterungen bieten. Teilweise ist die Kapazit"at in derartigen Zonen bereits ersch"opft, was ein sichtbares Zeichen für den Erfolg dieser Strategie ist. Es kommen auch laufend neue derartige Industriegebiete hinzu, insbesondere in der N"ahe von neugebauten Autobahnabschnitten.

2005 wurde ein Service für Unternehmer von Seiten der kroatischen Regierung vorgestellt, das Unternehmensgründungen in Kroatien deutlich erleichtern sollte. "Uber das Internet lassen sich bislang bürokratische Amtswege erledigen und eine Bearbeitung der Antr"age in m"oglichst kurzen Fristen wird garantiert. Hierbei k"onnen Bestechungsm"oglichkeiten und Korruption praktisch ausgeschlossen werden. Die Regierung erhofft sich insbesondere durch derartige Services zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums beitragen zu k"onnen. Dieser Service wird weiter ausgebaut werden.

Zu den wichtigeren Priorit"aten geh"ort auch die Grundbuchreform. Seit dem Jahr 2007 sind auch die letzten Parzellen in elektronischer Form im Internet hinterlegt, was die Standortauswahl und die Unternehmensgründungen ebenfalls erleichtert.

Zum Bürokratie-Abbau geh"ort auch die Justizreform. So werden seit 2006 Pf"andungen auch von "offentlichen Notaren erledigt, um somit die einzelnen Gerichte zu entlasten. (Bisher konnten Unternehmen zahlungsunf"ahige Kunden nur schwer verfolgen, da die Gerichte mit Pf"andungsantr"agen überh"auft waren.)

Im Global Entrepreneurship Monitor (GEM) nimmt Kroatien teil. Der GEM ist ein internationales Projekt, das seit 1999 von der London Business School(Grossbritannien) und dem Babson College (USA) durchgeführt wird. Im Bericht wird die unternehmerische T"atigkeit im Vergleich zu ausgew"ahlten L"andern untersucht und analysiert. Der GEM ist mittlerweile zum wichtigsten Instrument des internationalen Vergleichs der Unterschiede betreffs der unternehmerischen T"atigkeit einzelner L"ander geworden. Es werden Faktoren ermittelt, von denen unternehmerische Aktivit"aten und wirtschaftspolitische Massnahmen zur Verbesserung der unternehmerischen Kapazit"at eines Staates abh"angen.

Im "Global Gender Gap Report 2012“ des Weltwirtschaftsforums belegte Kroatien im weltweiten Ranking einen guten 49. Platz unter 135 Staaten der Welt. Im Bericht werden etwa die Lohnunterschiede zwischen Frauen und M"annern, die Beteiligung von Frauen in der Politik, sowie in entscheidenden Wirtschaftspositionen eines Staates untersucht.

Die Lissabon-Strategie der Europ"aischen Union sieht vor, Europa zum konkurrenzf"ahigsten und dynamischsten, wissensorientierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Im Bericht des Weltwirtschaftsforums 2006 belegte Kroatien als damaliges EU-Kandidatenland hinsichtlich der Konkurrenzf"ahigkeit der Wirtschaft und in anderen Bereichen bereits bessere Ergebnisse als Bulgarien und Rum"anien, zwei Staaten, die im Januar 2007 der EU beigetreten sind.

Im Oktober 2013 hat die Bundesregierung anhand der steigenden L"ohne aus dem Vorjahr neue Grenzwerte für die Sozialversicherung beschlossen. Eine "Ubersicht der aktuellen Rechengr"ossen 2014 ist über das PDF-Dokument einsehbar.

Ab 2014 darf jeder Arbeitnehmer der mehr als 4.462,50 EUR im Monat verdient (2013: 4.350 EUR), in die private Krankenversicherung wechseln. Die gesetzlichen Krankenkassen erheben Ihre Beitr"age bis zu einem Bruttogehalt von 4.050,00 EUR im Monat bzw. 48.600,00 EUR im Jahr. Somit ist die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung um 1.350,00 EUR im Jahr angehoben worden. Das über dem Grenzwert liegende Einkommen, wird bei der Beitragsrechnung nicht berücksichtigt. Der Beitragssatz bleibt weiterhin bei 15,5 Prozent.

Als Resultat der Pflegereform wurden die Beitr"age zur Pflegeversicherung zum 01.01.2013 um 0,1 Prozent von 1,95 Prozent auf 2,05 Prozent angehoben. Diese Gelder sollen in die Pflege demenzkranker Menschen fliessen.

Die Beitragss"atze für die Rentenversicherung betragen weiterhin 18,9 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze in der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt in den alten Bundesl"andern um 1.800 EUR auf 71.400,00 EUR j"ahrlich. In den neuen Bundesl"andern liegt diese bei 60.000,00 EUR und somit um 200,00 EUR h"oher als noch 2013.

Die Mini-Job-Grenze bleibt bei 450 EUR bestehen. Die Gleitzone liegt im Bereich 450,01 EUR bis 800,00 EUR. Für Arbeitnehmer, die vor 2013 zwischen 400,01 – 450,00 EUR und 800,01 – 850,00 EUR verdient haben, gibt es eine "Ubergangsregelung.

Der speziell auf die Informationsbedürfnisse in der Assekuranz zugeschnittene FONDS-TACHO von Assekurata analysiert Fonds im individuellen Wettbewerbsvergleich. Damit k"onnen sich Kunden, Vermittler und weitere Interessenten von der Qualit"at der Fonds überzeugen – pr"agnant und intuitiv verst"andlich.

zum Fonds Tacho

Rententipp

Vielen Rentnern, die nur bis zu 400 Euro monatlich zu ihrer Rente hinzuverdienen k"onnen, ist es nicht bewusst: Als Hinzuverdienst gelten auch Einnahmen aus Solarstromanlagen, Photovoltaikanlagen oder Windkraftanlagen!

Das ist dann der Fall, wenn diese Einnahmen steuerlich als Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstst"andiger T"atigkeit bewertet werden und so auch im Einkommensteuerbescheid aufgeführt sind.

Der Rentner muss deshalb beim Rentenversicherer diese Einnahmen bekannt geben. Wenn die Einnahmen – gegebenenfalls auch durch Zusammenrechnung mit einer geringfügigen Besch"aftigung – 400 Euro monatlich übersteigen, ist allerdings mit einer Rentenkürzung zu rechnen.

Quelle: DRV

Rentner am 01.07.2009 nach Bundesl"andern

M"anner Frauen
Anzahl O in Euro 1) Anzahl O in Euro 1)
Schleswig-Holstein 278 377 1 021 391 570 701
Hamburg 141 819 1 067 212 207 818
Niedersachsen 763 564 1 022 1 056 665 685
Bremen 63 551 1 034 92 254 741
Nordrhein-Westfalen 1 700 719 1 110 2 309 300 711
Hessen 567 007 1 056 767 845 716
Rheinland-Pfalz 382 187 1 016 514 182 648
Baden-Württemberg 945 886 1 062 1 317 497 727
Bayern 1 108 084 990 1 564 364 693
Saarland 108 288 1 098 137 507 659
Berlin (West) 185 676 984 273 819 838
Berlin (Ost) 115 549 1 117 165 091 967
Mecklenburg-Vorpommern 194 143 983 272 215 861
Brandenburg 291 267 1 029 401 357 886
Sachsen-Anhalt 291 671 1 025 420 802 877
Sachsen 509 646 1 053 741 731 900
Thüringen 269 737 1 018 383 415 886
Bundesgebiet insgesamt 7 917 171 1 047 11 021 821 749
Ausland 715 336 321 739 123 251
ohne Angabe 6 402 723 12 364 540
insgesamt 8 638 909 987 11 773 308 717

Ohne Waisenrenten, Nullrenten, Knappschaftsausgleichsleistungen und ohne reine KLG.

1 Rentenzahlbetrag aus allen Rentenleistungen (z. B. Versichertenrente, Hinterbliebenenrente) der gesetzlichen Rentenversicherung pro Person.

Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung – Rentenzahlbestand am 01.07.2009