Uwe Thierbach -<br>Absicherung / Vorsorge
Absicherung und Vorsorge - Finanzberatung und Versicherungsvergleiche

Stellen Sie sich vor es g"abe keine Versicherungen — wollen Sie das Risiko selber und alleine tragen? In früheren Zeiten als Hab und Gut zum Beispiel durch Feuer vernichtet wurde, war die eigene Existenz bedroht. Stellte sich jedoch heraus, dass ein Brand gelegt wurde, ging man dem Brandstifter sprichw"ortlich an den Kragen.

Diese Handgreiflichkeiten führten zu heftigen Streitigkeiten, bis ein Richter ein Urteil sprach. Danach war nicht selten der Beklagte sein Eigentum los (zahlungsunf"ahig). Was würden Sie heute ohne Versicherungen machen — das Faustrecht wieder einführen?

Altersvorsorge - Verlassen Sie sich nicht nur auf den Staat

Wissen Sie eigentlich, wie viel gesetzliche Rente Sie herausbekommen? Eigentlich müssten Sie im Bilde sein: Denn seit einigen Jahren verschickt die Deutsche Rentenversicherung eine Hochrechnung Ihres Rentenkontos. Es kommt selten viel dabei heraus. Auch wer jahrzehntelang ackert und hohe Beitr"age zahlt, hat kaum Aussicht auf mehr als 2.000 Euro Monatsrente – brutto. Denn für so viel Rente verlangt die gesetzliche Versicherung 37 Jahre lang den H"ochstbeitrag. Das sind aktuell immerhin 1.074,60 Euro – im Monat.

Die breite Masse der Beitragszahler erwartet ohnehin ein sehr viel bescheideneres Altersalmosen: Wer etwa 40 Jahre lang durchschnittlich verdient und den dafür f"alligen Rentenbeitrag abführen muss (aktuell knapp 500 EUR im Monat), bekommt eine Rente von 1088 EUR brutto. Davon gehen dann übrigens Kranken- und Pflegeversicherung (voller Beitrag!) sowie gegebenenfalls auch noch Steuern ab. Wer auf weniger Verdienst und Jahre – etwa wegen Arbeitslosigkeit – kommt, schneidet noch viel schlechter ab. "Uppige Renten zahlt die gesetzliche Rentenversicherung also sicher nicht aus.

Ein Drittel kommt vom Bundeshaushalt

Trotzdem ist es eine gigantische Summe: rund 240 Milliarden Euro im Jahr. Ein Drittel davon kommt aus dem Bundeshaushalt, also nicht von den allgemeinen Beitragszahlern, sondern von den Steuerzahlern. Es sind teilweise Beitr"age – etwa für Hartz-IV-Empf"anger – aber auch Zuschüsse, für die eigens schon mal die Mehrwertsteuer und sp"ater auch die Mineral"olsteuer kr"aftig erh"oht worden sind (Daran erinnert sich heute kaum noch jemand: Der offizielle Grund für die Erh"ohung war es, die Beitr"age unter 20 Prozent halten zu k"onnen...).

Ein Drittel kommt vom BundeshaushaltEin Drittel kommt vom Bundeshaushalt Ein Drittel kommt vom Bundeshaushalt Ein Drittel kommt vom Bundeshaushalt

1889 lag das Renteneintrittsalter bei 70 Jahren

Das Problem unseres gesetzlichen Rentensystems sind nicht üppige Altersbezüge für heutige Rentner. Das Problem ist, dass es zu viel verspricht: 1889, als die gesetzliche Rentenversicherung anlief, lag das Renteneintrittsalter bei 70 Jahren. So alt wurden damals fünf Prozent der Bev"olkerung. Heute sind bereits 20 Prozent der Deutschen "alter als 60 – und die Rente muss im Schnitt bis zum 80. Lebensjahr reichen. Da aber im System so gut wie nichts auf der hohen Kante liegt, muss die l"angere Rentenbezugsdauer, wie es im Amtsdeutsch heisst, von den aktiven Besch"aftigten über ihre Beitr"age finanziert werden.

Leider w"achst die Zahl der dafür infrage kommenden Arbeitnehmer nicht so schnell wie die Zahl der Rentner. Das ist schon allein deshalb so, weil die heute 30– bis 50–J"ahrigen nicht genug Kinder zur Welt gebracht haben. Darauf stützt sich aber das Umlagesystem, denn wenn weniger K"opfe nachkommen, reichen deren Beitr"age nicht für immer mehr Rentner. In der Krise nehmen die sozialversicherungspflichtigen Jobs sogar ab. So bleibt es traurige Wahrheit, dass 100 Arbeiter und Angestellte aktuell knapp 70 Rentner finanzieren müssen. Etwa ab dem Jahr 2030 wird die Zahl der Jobber und Ruhest"andler ann"ahernd gleich sein. Deshalb müssten verantwortungsvolle Politiker alles daran setzen, dass immer mehr Menschen immer l"anger im Job bleiben k"onnen (und leider auch müssen) und dass sie leichter sparen k"onnen.

Berufsunf

BU Berufsunf"ahigkeitsversicherung

Erhebliche Auswirkungen auf die gesetzliche Berufs- und Erwerbsunf"ahigkeitsrente sind seit der Rentenreform 2002 eingetreten.

Alle Versicherten, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, erhalten nur noch eine einheitliche, zweistufige Erwerbsminderungsrente. Die Leistungen wurden stark gekürzt, so gilt der Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente, das sind rund 34 Prozent vom letzten Bruttoeinkommen, nur für Erkrankte oder Verunglückte, die weniger als drei Stunden am Tag arbeiten k"onnen.

Um die finanziellen Folgen beim Verlust der Arbeitskraft auszugleichen, ist eine private Berufsunf"ahigkeitsversicherung heute unverzichtbar. Noch dringender ben"otigen Selbst"andige und Freiberufler diesen Schutz, weil sie in der Regel nicht einmal den Mindestanspruch auf eine staatliche Rente besitzen.

RLV Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung z"ahlt zu den wichtigsten Vorsorgeregelungen für die Hinterbliebenen. Sie dient dazu, wenn der Versicherte verstirbt, die Hinterbliebenen mit einem vorher fest vereinbarten Kapitalbetrag finanziell abzusichern. Falls in einer jungen Familie der Hauptverdiener ausf"allt, drohen h"aufig wirtschaftliche Schwierigkeiten. Eine Witwen- und Waisenrente wird von der gesetzlichen Rentenversicherung erst nach Ablauf der allgemeinen Wartezeit von 60 Monaten gezahlt. Für Berufsanf"anger gibt es zwar Ausnahmeregelungen, aber die Ansprüche sind in jedem Fall "ausserst gering. Denn die Rentenansprüche aus der Sozialversicherung h"angen überwiegend davon ab, in welcher H"ohe beziehungsweise wie lange der Versicherte Beitr"age eingezahlt hat.

Insbesondere wer ein Darlehen für eine Wohnung oder ein Haus aufnimmt, sollte sich über eine Risikolebensversicherung beraten lassen. Die Versicherungsleistungen k"onnen die Hinterbliebenen dann dazu verwenden das Darlehen zu tilgen.

DD Dread Disease (Schwere Krankheiten)

Hier steht die Absicherung von schweren Krankheiten im Mittelpunkt. Eine schwere Krankheit kann jeden treffen. Wie bei vielen negativen Dingen neigt man zu der Annahme, dass nur Andere davon betroffen sind. Es kann jedoch jeden Einzelnen treffen. Die Zahlen der j"ahrlichen Neuerkrankungen sprechen für sich: Schlaganfall 230.000, Herzinfarkt 300.000 und Krebs 426.800 (Quellen: Robert-Koch-Institut; Stiftung Deutsche Krebshilfe 2006)

Eine schwere Krankheit kann zu einem unvorbereitetem Unglücksfall führen. Die wenigsten Menschen haben eine Vorstellung, welche Auswirkungen damit einher gehen. Wie sich ihr Leben ver"andert, wenn sie von heute auf morgen ihre berufliche T"atigkeit nicht mehr ausüben k"onnen oder die Rückzahlung eines Kredits nicht mehr bedienen k"onnen und die Versorgung der eigenen Familie auf dem Spiel steht.

Ein Vorsorgeplan sichert die finanziellen Folgen einer schweren Krankheit durch eine sofortige Leistungsausschüttung wesentlich ab.

PHV Private Haftpflichtversicherung

Wer einen Schaden verursacht, ob aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit, muss dafür geradestehen. Er muss den Gesch"adigten angemessen entsch"adigen. Diese Verpflichtung zur Haftung ist gesetzlich geregelt.

Grundlage hierfür ist § 823 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB):
<>

Der Verursacher haftet mit seinem gesamten Verm"ogen, mit Haus und Grundbesitz, mit seinem Bankguthaben, Lohn und Gehalt. Sogar auf eine sp"atere Erbschaft oder einen Lotteriegewinn kann zugegriffen werden.

Daher schützt nur eine Haftpflichtversicherung vor m"oglicherweise ruin"osen Schadensersatzansprüchen.

PUV Private Unfallversicherung

Was w"are wenn ...?

"Uber einen m"oglichen Schicksalsschlag, der die bisherigen Lebenspl"ane in Frage stellt, denkt niemand gerne nach. Doch zu einer verantwortlichen Lebensplanung geh"ort auch das Nachdenken über Risiken: Welche Folgen h"atte ein l"angerer Krankenhausaufenthalt für die Familie, für das Einkommen?

Was bedeutet eine dauerhafte Behinderung für die weitere Zukunft? Für eine junge Mutter ergeben sich andere Notwendigkeiten und Bedürfnisse als für einen allein stehenden Angestellten.

Die private Unfallversicherung kann die Auswirkungen eines Unfalls finanziell ausgleichen. Die Ausgestaltung dieser Absicherung kann individuell nach den pers"onlichen Bedürfnissen erfolgen.

Freizeit - Schaden aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit
Freizeit - Schaden aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit
Freizeit - Schaden aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit

GKV Zusatz-Krankenversicherung

In Deutschland sind über 70 Millionen Menschen GKV versichert. Gleichzeitig gibt es für diese Personen von den Anbietern eine überw"altigende Vielzahl an Tarifen, die kaum zu überblicken ist. Von Top bis Flop ist alles anzutreffen. Wer eine bestimmte Erwartung an eine Zusatzversicherung hat, sollte diese auch formulieren k"onnen. Niemand geht in eine Schlachterei und verlangt ”Fleisch”. Wenn Sie dort einkaufen, wissen Sie genau wie Sie an Ihr Fleisch kommen, weil Sie die Unterschiede kennen.

Bei der Zusatz-Krankenversicherung helfen wir Ihnen herauszufinden mit welcher L"osung Sie Ihren bevorzugten Bereich besonders leistungsstark abgesichert haben m"ochten. Bei den verschiedenen Leistungsschwerpunkten wie Naturheilverfahren, Pflege, Sehhilfe, Station"ar oder Zahn gibt es nicht die Eier legende Wollmilchsau. Eine fundierte Beratung kl"art Ihren Bedarf.

GKV Zusatz-Krankenversicherung

Gesundheit sch"atzt man erst, wenn man sie verloren hat. (Deutsches Sprichwort)

PKV Private Krankenvollversicherung

Die freie Arzt- und Krankenhauswahl sind für die PKV Grundüberzeugungen. W"ahrend sich die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung immer weiter zu einer Bevormundungsmedizin entwickelt, bestimmen privat Versicherte auch weiterhin eigenverantwortlich über ihre Gesundheitsversorgung.

Ohne die PKV wird das deutsche Gesundheitssystem die Herausforderungen der Zukunft kaum bew"altigen k"onnen. In einer alternden Gesellschaft bleibt das medizinisch Notwendige nur dann für alle bezahlbar, wenn mehr Menschen und mehr Leistungen privat kapitalgedeckt abgesichert sind.

<>

Die Beitr"age in der PKV sind so kalkuliert, dass privat Versicherte selbst für ihre mit dem Alter steigenden Gesundheitskosten vorsorgen. Nachwachsende Generationen werden nicht belastet. Solange die Versicherten jünger sind, werden mit einem Teil der Pr"amien Alterungsrückstellungen aufgebaut. Aus diesen werden sp"ater die im Alter ansteigenden Gesundheitskosten finanziert.

Privatversicherte zahlen für viele medizinische Leistungen h"ohere Honorare. Dafür erhalten diese eine sehr gute medizinische Versorgung. Mit ihren Honoraren st"arken sie zugleich das gesamte Gesundheitssystem. Mit einem Teil dieser finanziellen Aufwendungen stehen "Arzten und Krankenh"ausern Investitionsmittel für fortschrittliche Behandlungsmethoden und moderne Ger"ate bereit. Davon profitieren alle: privat und gesetzlich Versicherte.

Kfz Kraftfahrzeugversicherung

Wer sich ein Auto oder Motorrad kauft und damit Besitzer wird, muss es versichern. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, die Teil- oder Vollkaskoversicherung ist freiwillig. In Deutschland darf kein motorisiertes Fahrzeug ohne Kfz-Haftpflicht auf die Strasse. Sie deckt den Schadenersatz an schuldlosen Unfallopfern und bezahlt die Kosten für Sachsch"aden am Fahrzeug des Unfallgegners. Auch die Ausfallzeiten bzw. die Gebühren für die Nutzung eines Mietwagens werden erstattet.

8 von 10 Autofahrern w"ahlen auch die Kaskoversicherung für das eigene Fahrzeug. Die Teilkasko zahlt den Wiederbeschaffungswert, wenn das Auto gestohlen wurde. Bei Diebstahl oder Zerst"orung ist das serienm"assige Zubeh"or mitversichert, genauso die Beseitigung von Aufbruchspuren. Die Vollkaskoversicherung ersetzt darüber hinaus selbstverschuldete Unfallsch"aden am eigenen Fahrzeug.

Kfz Kraftfahrzeugversicherung

RS Rechtsschutzversicherung

Oft gibt es verschiedene Sichtweisen, die zu Streitigkeiten führen. Allein schon wenn der Ablauf unklar ist oder wenn es schwer ist bestimmte Vorg"ange zu beweisen, dann geraten Parteien in Streit.

Gutes Recht hat seinen Preis. Das weiss jeder, der schon einmal in einen Rechtsstreit verwickelt war. So k"onnen bei einem Rechtsstreit über zwei Instanzen, bei dem es beispielsweise um zirka 8.000 EUR geht, Anwalts- und Gerichtskosten in H"ohe von 6.500 EUR anfallen. Hinzu kommen noch h"aufig die Kosten für Sachverst"andigen-Gutachten, Zeugen und weiteres.

Eine Rechtsschutzversicherung ist nicht nur dann wichtig, wenn Sie einen Rechtsstreit verlieren und die gesamten Kosten, inklusive die des Gegners, zu tragen haben. Auch wenn Sie den Rechtsstreit gewonnen haben, kann man Sie zur Kasse bitten.

Sie bleiben auf Ihren eigenen anwaltlichen und Gerichtskosten ”sitzen”, wenn etwa Ihr Prozessgegner zahlungsunf"ahig ist. Bei Verfahren vor dem Arbeitsgericht tragen Sie in erster Instanz die eigenen Kosten immer selbst, unabh"angig davon wie der Prozess ausgegangen ist.

RS Rechtsschutzversicherung

Tierhalterhaftpflichtversicherung

"Sicher vor tierischen Risiken"

Ihr Hund fühlt sich angegriffen und bedroht beziehungsweise beisst pl"otzlich einen Passanten. Ihr Pferd erschreckt sich, scheut und verursacht einen Verkehrsunfall. Jedes Tier kann unberechenbar sein! Das kann schneller passieren als man selbst denken m"ochte. Aber wer haftet dann für die Sch"aden? Es sind Sie und zwar mit Ihrem gesamten Verm"ogen, wenn es sein muss ein Leben lang. Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist für jeden verantwortungsbewussten Tierhalter eine richtige Entscheidung.

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt den Tierhalter im Rahmen der vereinbarten Deckungssummen vor Schadenersatzansprüchen Dritter gegen ihn, die aufgrund seiner Tierhaltung entstehen k"onnen. Anspruchsgrundlage gegen den Tierhalter ist vor allem § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches, der besagt, dass ein Tierhalter für Sch"aden, die sein Tier anrichtet, ohne eigenes Verschulden haftbar gemacht werden kann.

Die Haftpflichtversicherung für Tierhalter ist vor allem für Halter von gr"osseren Tieren (z. B. Hunde oder Pferde) von Bedeutung, da kleinere Haustiere in der Privathaftpflichtversicherung mit eingeschlossen sind.

Vorgeschrieben ist eine Hundehalterhaftpflicht nur in einigen F"allen nach Landesrecht (Landeshundegesetze) und nur für jeweils verschiedene Teilbereiche der Hundepopulation. Einige Versicherungsgesellschaften schliessen Hunde bestimmter Rassen aus oder erheben dafür erh"ohte Beitr"age.

Tierhalterhaftpflichtversicherung

Sicherheit im Ehrenamt

Ein Bürger, der in einem Ehrenamt aktiv wird, will sich in erster Linie für andere Menschen engagieren. Ohne die Bereitschaft zur freiwilligen T"atigkeit im Sportverein, in der Kirchengemeinde, einem Wohlfahrtsverband, in der Gemeinde oder einer Bürgerinitiative w"are unser Gemeinwesen kaum vorstellbar. Das soziale Engagement für andere Menschen darf nicht durch Unachtsamkeit in der Vorsorge bestraft werden. Wer Gutes tut, muss auch im Ernstfall richtig abgesichert sein.

Das Vertrauen darauf, dass nichts passieren wird, ist auch im Ehrenamt fahrl"assig. Wer haftet im Schadensfall, wenn eine andere Person zu Schaden kommt oder der ehrenamtlich T"atige Eigentum des Tr"agers besch"adigt? Vereine und Organisationen sollten ihre freiwilligen Helfer von der Haftung für Sch"aden durch Fahrl"assigkeit freistellen. Der Verein und seine ehrenamtlichen Helfer sollten über eine Vereinshaftpflichtversicherung gesichert sein.

Absicherung für Bauherren

Mit Sicherheit zum Eigenheim!

Der Bauherr haftet in vielen F"allen schon w"ahrend der Bauphase! Für die allermeisten Menschen ist ein Haus die Anschaffung fürs Leben. Dafür wird gespart und jeder Raum bis ins kleinste Detail geplant. Der Traum vom Eigenheim ist jedoch schnell ausgetr"aumt, wenn der Bauherr nicht richtig versichert ist.

Vor und w"ahrend der Bauphase schützen:

  • Bauherren-Haftpflichtversicherung

  • Bauleistungsversicherung (auch Bauwesenversicherung)

  • Bauhelfer-Unfallversicherung

  • Feuer-Rohbau-Versicherung

  • Glasversicherung

  • Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke

  • Restschuldlebensversicherung

Mit Baubeginn ist der Bauherr für Sch"aden, die auf der Baustelle entstehen, verantwortlich. Das k"onnen Sch"aden am Geb"aude sein, aber auch für Personen, die auf der Baustelle zu Schaden kommen, haftet er.

Deshalb ist es wichtig sich frühzeitig zu informieren, welcher Versicherungsschutz bei Baubeginn und w"ahrend der Bauphase angebracht ist. Welche Versicherungen sind bei Fertigstellung des Hauses und bei Einzug erforderlich? Kontaktieren Sie uns einfach, wir beraten Sie gern unverbindlich.

Absicherung für Bauherren

Laut Sozialgesetzbuch ist kraft Gesetzes durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, wer ehrenamtlich t"atig ist:

  • an Aus- und Fortbildungsst"atten, Lehrwerkst"atten, Schulungskursen, Tageseinrichtungen für Kinder oder schulische Betreuungsmassnahmen, allgemein- oder berufsbildenden Schulen und Hochschulen oder wer an Ausbildungsmassnahmen für diese T"atigkeit teilnimmt

  • für K"orperschaften, Anstalten oder Stiftungen des "offentlichen Rechts oder deren Verb"ande oder Arbeitsgemeinschaften für "offentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften

  • im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrtspflege

Eine fachkundige Person im Verein oder der Initiative sollte den Mitgliedern und Helfern als Ansprechpartner in Haftungs- und Versicherungsfragen zur Verfügung stehen.

VHV Verbundene Hausratversicherung

Der Wert von M"obeln, Teppiche, Lampen, Kleidung, Kinderspielzeug, Büchern, Haushaltstechnik, Gartenger"ate, Computer oder Fernseher ist h"aufig gr"osser als viele vermuten. Und im Laufe der Zeit steigt der Besitz durch weitere Anschaffungen. Ein Totalverlust — etwa nach einem Wohnungsbrand — ist vom Ersparten kaum zu ersetzen.

In der Regel versichert eine Hausratversicherung Ihr Eigentum gegen:

  • Feuer, Blitz, Explosion, Implosion

  • Einbruchdiebstahl

  • Leitungswassersch"aden

  • Sturm und Hagel

  • Absturz von Luftfahrtzeugen

Eine Elementarschadenversicherung erg"anzt die Absicherung. Bei zus"atzlich wertvollem, beweglichem Eigentum wie Gem"alden, Schmuck und Antiquit"aten sollte der Versicherungsschutz optimiert werden.

VHV Verbundene Hausratversicherung

VGV Verbundene Wohngeb"audeversicherung

Wer sich den Traum von den eigenen vier W"anden leisten will, tr"agt auch Sorge dafür, dass dieser materielle Wert in keinem Fall verloren geht. Dabei sind die Varianten Kauf, Bauen oder Erbe zu unterscheiden.

Mit der Wohngeb"audeversicherung werden in der Regel Gefahren wie Feuer, Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion, sowie Leitungswasser, Sturm und Hagel abgesichert. Das mit dem Haus verbundene Zubeh"or wie Markisen oder Dachantennen, aber auch das Gartenhaus auf dem Grundstück, die Garage oder der Carport, Z"aune und Müllboxen sind versichert. Gegen Sch"aden durch die Elementargewalten wie "Uberschwemmung, Starkregen, Erdrutsch, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Schneedruck und Vulkanausbruch ist eine Zusatzversicherung zweckm"assig. Für Besitzer von Photovoltaik-Anlagen besteht die M"oglichkeit Ihren Versicherungsschutz zu erweitern.


Unterschiede: Was zahlt die Hausrat-, was die Wohngeb"audeversicherung?

Für die "aussere Hülle eines Hauses (Dach, W"ande, Keller) und für die fest eingebauten Gegenst"ande oder dem fest verlegten Bodenbelag haftet die Geb"audeversicherung. "Uber die Hausratversicherung sind hingegen alle im Geb"aude oder einer Wohnung befindlichen beweglichen Gegenst"ande versicherbar.


Grenzfall Einbauküche — Eine aus serienm"assigen Einzelteilen vom Mieter eingebaute Küche z"ahlt zum Hausrat. Wird sie jedoch individuell auf den jeweiligen Raum zugeschnitten, geh"ort sie zum Wohngeb"aude. Grenzfall Einbaum"obel — Würde eine Trennung von anderen Geb"audeteilen zu Wertverlust führen, sind die Einbaum"obel Bestandteile des Wohngeb"audes. Ansonsten gelten sie als Hausrat.

Grenzfall Reisegep"ack — Normalerweise enthalten Hausratpolicen eine Aussenversicherung. "Uber den Vertrag abgedecktes Reisegep"ack und Wertsachen sind darüber hinaus auch in der Ferienwohnung oder im Hotelzimmer gegen Einbruchdiebstahl versichert.

Grenzfall Fahrl"assigkeit — Selbst bei grober Fahrl"assigkeit des Versicherungsnehmers kann ein Versicherer nach dem seit Anfang 2008 geltenden Versicherungsvertragsgesetz VVG seine Leistung noch prozentual zur Schwere des Fehlverhaltens kürzen. Ganz verweigern kann er sie in der Regel nicht mehr.